Am 14.03.2015 fanden in Wuppertal mehr oder minder gleichzeitig 3 Demos statt.
Die erste Demo war eine von Pegida und ProNRW organisierte Demo „gegen die Islamisierung des Abendlandes“
Die zweite Demo war eine Kundgebung der in ganz Deutschland ansässigen Salafisten.
Die dritte Demo richtet sich gegen die beiden vorangegangenen Demos.
Letztere habe auch ich besucht.

An der alten reformierten Kirche in Elberfeld startete die Gegendemo zu Pegida, Hooligans und Salafisten. Die Gegendemo wurde von Parteien, Autonomen, Gewerkschaften und Privatpersonen organisiert. Dort konnte man eine kurze Ansprache halten, sich bunte Luftballons holen oder den Interviewern des Medienprojekts Fragen beantworten. Des Weiteren konnte man sich natürlich mit den vielen Menschen unterhalten und austauschen, die sich ebenfalls zur Gegendemo begeben haben.
Um 13 Uhr war dann der offizielle Beginn der Veranstaltung. Vertreter einiger Parteien und Organisationen hielten Ansprachen mit Mikrofon, darunter sogar der Bürgermeister Peter Jung.

Etwa um 15 Uhr begann die Gegendemo sich durch die Stadt in Richtung Karlsplatz zu bewegen um dort die Salafisten in unserer Stadt zu empfangen. Dort fanden sich aber nur um die 80 überzeugte Salafisten ein, und das auch noch zu spät. Die wenigen Erschienenen mussten sich laute Parolen anhören und beendeten ihre Demonstration darauf hin relativ schnell.

Auch die etwas später folgende Pegida-Demostration lief nicht wie geplant. Die Pegida-Anhänger durften nämlich nicht spazieren gehen und mussten auf dem Anfangsplatz (an der Kluse) verharren. Diese waren darüber keinesfalls erfreut. Es kam zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Um halb fünf endete auch diese Demo und die Gegendemo beschloss ebenfalls sich aufzulösen.
Alles in allem also ein ganz lustiger Tag.

Dieser Bericht stammt von: Jan Kolter