Wuppertal gegen rechts

Hallo Ihr Lieben,

Am Montag, den 05.03.2012, waren Sascha und Ich zu Gast im Wuppertaler Rathaus. Eingeladen hatte Herr Kühn und es trafen sich verschiedene Vertreter Jugendlicher in Wuppertal, um zu überlegen, wie wir mit dem Thema Rechtsextremismus in Wuppertal umgehen können. Leider war wiedereinmal kein Vertreter der Jugend Union Wuppertal vor Ort. Im Laufe des Abends wurden verschiedene Ideen diskutiert, wobei als wichtigstes Ergebnis wohl zu nennen ist, dass wir kein eigenständiges Bündnis gründen werden, sondern uns der bestehenden Wuppertaler

Initiative für Demokratie und Toleranz e.V anschließen werden. Des weiteren würden wir gerne mit Wuppertaler Clubs und Kneipen eine Aktion ins Leben rufen: Ähnlich der “Kein Bier für Nazis”-Aktion sollen die Clubs sich offiziell von

rechtsextremistischen Ideologien distanzieren, indem sie eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen und dieses auch öffentlich machen. Weitere Ideen entnehmt ihr bitte dem Protokoll.

Insgesamt ergab sich für Sascha und mich leider das Bild, dass viele Projekte wieder am zwischenparteilichen Kleinkrieg scheitern werden. Die Julis erhoben zum Beispiel gleich wieder Einspruch, als es um eine Zusammenarbeit mit Organisation wie SOLID ging. Sicherlich zwingen wir keinen zur Kooperation, allerdings bitten wir zu bedenken, dass es zum erreichen höherer Ziele manchmal erforderlich sein kann ungewohnte Wege zu beschreiten!

Insgesamt stehen wir dem Vorhaben offen gegenüber und werden sicherlich an erneuten Zusammentreffen teilnehmen. Unsere eigenständige Arbeit gegen rechts werden wir jedoch weiterhin aufrecht erhalten.

Eure Sarah