Der parteilose Kandidat der GRÜNEN, Jörg Heynkes, ist vor einigen Wochen mit dem Begriff “Linksfaschismus” negativ aufgefallen. Dieser Begriff fiel im Zusammenhang mit einer Veranstaltung im Swane-Café, die aufgrund von Protesten abgebrochen werden musste.
Wir als GRÜNE JUGEND Wuppertal sind der Meinung, dass man sich auch mit der AfD auseinandersetzen muss und in moderierte Gesprächen diese auch eingeladen werden kann. Die Veranstaltung im swane-Café hätte für diese Auseinandersetzung viel bringen können, weshalb es schade ist, dass sie nicht statt finden konnte. 
Auch finden wir es ungünstig, dass die Uneinigkeit im Umgang mit der AfD letztlich nur dieser nutzt. Man muss sich mit ihr auseinandersetzen, man kann und sollte gegen sie protestieren, aber sich über den Umgang mit ihr zu zerstreiten führt zu nichts. 
Nichts desto trotz ist der Begriff “Linksfaschismus” in diesem Kontext völlig unangebracht. Dieser Begriff relativiert Faschismus und deligitimiert antifaschistischen Protest als antidemokratisch und gewaltorientiert. Der Begriff wird mit Terror, Gewalt und Chaos assoziiert und zur Diffamierung bestimmter politisch aktiver Gruppen genutzt. Wir erhoffen uns in Zukunft eine bedachtere und angemessenere Wortwahl.